2012 | Schuld | 4. Aufwind | 4:30

Kein Wort, was beschreibt,
wie zärtlich dein Blick streichelt.
Kein Buch mir erklärt,
wie dein Sein mich umschmeichelt.

Luft ist wohl der Grund, auf dem ich steh’,
denn du bist mein Aufwind.
Mein Haus sind deine Arme,
wenn du mich fortträgst.

Kein Stein, der uns hält,
wenn wir bis zum Mond fliegen.
Nichts hält uns zurück,
wenn die Sehnsucht uns leitet.

In deinem Arm liegt meine Welt:
Frei, ohne Grenzen, doch geschützt.
Wenn du mich hältst, bin ich ein Vogel:
Von dir getragen ohne Gewicht.

Luft ist wohl der Grund, auf dem ich steh’,
denn du bist mein Aufwind.
Mein Haus sind deine Arme,
wenn du mich fortträgst.