2012 | Schuld | 9. Erinnerungen | 4:56

Einst erträumt’ ich mir
unendlich Zeit gemeinsam mit dir
und jeder Augenblick war ein Segen.
Einst war meine Welt
durch deine Nähe stets erhellt,
es gab nur Sonnenschein, selbst im Regen.

Doch was bleibt?
Was besteht?
Nur mein Schatten, der mit mir geht!

Sehnsucht zerreißt mein Herz,
wirr die Gedanken.
Denken an dich bedeutet Schmerz,
mehr noch, dich zu verlier’n.

Einst hab’ ich erdacht,
du wärest bei mir Tag und Nacht,
in deinem Arm war ich wohlgeborgen.
Einst war dein Gesicht
mir jeder trüben Stunde Licht,
dein Lachen schützte vor allen Sorgen.

Doch was bleibt?
Was besteht?
Nur mein Schatten, der mit mir geht!

Sehnsucht zerreißt mein Herz,
wirr die Gedanken.
Denken an dich bedeutet Schmerz,
mehr noch, dich zu verlier’n.