2012 | Schuld | 10. Schatten | 5:20

Dein Blick sagt: Du bist hier zu viel.
Kalt klingt jedes Wort von dir.
Mich zu verjagen ist dein Ziel,
doch kein Zwist geht aus von mir.

Meine Liebe raubt nicht,
denn fesseln heißt nicht lieben.
Öffne mir die Tür,
dann erkennst du mein Gesicht.

Sagen ihre Augen, was ich sehe, oder 
spiegeln sich nur meine Träume dort?
Kenne ich, was mir vertraut erscheint, oder seh’ ich
nur Bilder meiner Sehnsucht?

Meine Liebe lügt nicht,
doch sprichst du meine Sprache?
Öffnest du die Tür,
kenn’ ich wirklich dein Gesicht?

Schatten liegen über meiner Liebe, 
welcher Sturm vermag sie alle fortzuweh’n?
Wie kann ich den Wind zum Freunde nehmen,
um mein Glück, um dich nicht zu verlieren?

Meine Liebe zagt nicht,
doch bist du ihr ein Wächter?
Öffnest du die Tür,
dann erkennst du mein Gesicht.

Glaube, was dein Gefühl dir sagt,
denn das Herz kennt Zweifel nicht.