2012 | Schuld | 8. Tanz des Feuers | 3:53

Am 13., Freitag, ist des Teufels Nacht.
Sprich ein Gebet, gib auf dich Acht.
Er wird dir den Sinn verwirr’n
und mit Inbrunst im Tanz dich verführ’n.

Die Dämm’rung steigt, in dieser Nacht
erneut des Teufels Spiel wird entfacht.
Er treibt den Rhythmus dir ins Blut,
fängt dich hitzig in seiner Glut.

Mein Mädchen, tanz mit mir 
durch Eis und Feuer,
Leidenschaft füllt das Gemäuer,
wenn du dich in meinem Arm verlierst.
Mein Mädchen, folge nicht 
dem süßen Drängen,
sonst bist du in seinen Fängen
und es gibt kein Entkommen mehr.

Du spürst nur den pulsierenden Takt.
Dein Körper bebt,
dein Herz vergeht in Flammen.
Gedanken gehen auf in Schall und Rauch,
und schon bist du in 
des Verführers Zauberbann.

Mein Mädchen, tanz mit mir 
durch Eis und Feuer,
Leidenschaft füllt das Gemäuer,
wenn du dich in meinem Arm verlierst.

In Schweiß und Blut ist getränkt dein Leib,
dein Herz du hast verlor’n.
Mein Fluch wirkt, 
seine Liebe bald erlischt, Weib,
du bist nur heute auserkor’n!

Mein Mädchen, tanz mit mir 
durch Eis und Feuer,
Leidenschaft füllt das Gemäuer,
wenn du dich in meinem Arm verlierst.
Mein Mädchen, spür’ ,
wie heiß die Küsse brennen,
wie die Flammen dich durchrennen,
wenn dein Leib mit meinem sich vereint.

Am 13., Freitag, ist des Teufels Nacht.
Sprich ein Gebet, gib auf dich Acht.
Für heute ist sein Werk vollbracht,
bis jener Fluch wieder hitzig erwacht.