2015 | In Deep Waters | 15. Traumwelt | 5:42

Ich bin gerade erwacht
aus einem schönen Traum.
Er zeigte eine Welt
von verheißungsvoller Pracht.

Ich träumte von einer Welt,
in der des Menschen Wert
nicht Geld und Ruhm bestimmt.
In der ein jeder Mensch
mit Respekt gibt und nimmt.
Ich wollte nicht erwachen,
doch wer vermittelt dann,
wie wunderbar die uns’re Welt
gestaltet werden kann?

Jeder sah, gleich einem Gott,
das Ganze und nicht nur sich selbst.
Niemand verschaffte sich
die Macht nur zu nehmen allein.
Ich träumte von einer Welt,
in der des Menschen Wert
nicht Geld und Ruhm bestimmt.
In der ein jeder Mensch
mit Respekt gibt und nimmt.
Wenn wir nicht akzeptieren,
dass jener menschlich ist,
der in Gemeinschaft Träume baut,
dann das Leben uns vergisst.

Aus meinem schönen Traum
nehm‘ ich ein Lächeln mit,
verschenke es ganz oft,
vielleicht kehrt es zurück.