Frank | Gitarre, Gesang

Bild und Bearbeitung: Frank Helbig, 7tes-laboratorium.de

 

Als Sohn eines Musikers wurde mir die Musik bereits in den ersten Lebensmonaten in die Wiege gelegt. Wörtlich. Mit einer Posaune. Das erklärt vielleicht, warum es mich, anders als mein Vater Berndt "Jazzer" Schumacher, der in bekannten Bands wie "Karussell" spielte, eher in die schwermetallische Richtung zog. Sandow, Tool und Alice in Chains, um nur einige der vielen mich begeisternden Bands zu nennen, prägten meinen musikalischen Werdegang, der in der Grungerockband "Lost Innocence" seinen ersten Wegpunkt fand. Als Frontmann der Band schrieb ich knapp 10 Jahre lang die Songs, spielte die Gitarre und übernahm den Gesang. In diesen 10 Jahren haben sich einige Studioaufnahmen und Livekonzerte angesammelt.

Doch irgendwann reichte mir das nicht mehr. Schon immer haben mich Bands, die dem Metal andere Einflüsse hinzufügten, wie beispielsweise Rage, Therion oder Haggard, fasziniert. Und so war es dann wohl Schicksal, als ich Ende 2009 auf die ambitionierte Janika traf, die voll Begeisterung die Vision verfolgte, Klassik und Heavy Metal zu verbinden. Ich lies mich anstecken und nach und nach begannen die beiden Welten zu etwas neuem zu verschmelzen. Zu molllust. Und die Faszination besteht auch noch nach 5 Jahren, heute mehr denn je.

Neben molllust habe ich ab und an bei der Band unloved, die ebenfalls aus Leipzig kommt, in deren Akustik-Set Gitarre gespielt. Im Sommer 2014 spielte ich das erste Mal für Haggard den Bass und bin dort seitdem des öfteren Live am Bass zu hören, seit 2015 singe ich dort außerdem noch den Tenor-Part.

Man sollte meinen, dass mit zunehmendem Alter Ruhe und Gesetztheit einkehrt, aber bei mir ist wohl das Gegenteil der Fall. Und das ist gut so.