30.08.2012 | molllustiger Sommerausflug nach Hartenstein

Wir konnten es drehen und wenden, wie wir wollten: Unser Schlagzeug brauchte ein Update. Und Frank war mit seinem Komboverstärker auch nicht sonderlich glücklich: Also wurde der Samstag zu einem kleinen Bandausflug. Pünktlich um 8 Uhr morgens starteten Frank, Tommaso und ich gemeinschaftlich, um möglichst rechtzeitig im Musikhaus Markstein einzufallen. Dank Franks äußerst konservativer Zeitplanung saßen wir dann auch zwanzig Minuten vor Ladenöffnung auf dem Rasen und warteten, dass sich uns einer erbarmte und die Türen zu den heiligen Hallen aufschloss. Nunmehr stürmten wir in die passenden Abteilungen. Während Frank erst einmal Amps begutachtete, verschwanden Tommaso und ich in die Schlagzeugabteilung. Die Aufgabenteilung war einfach: Ich erklärte dem Verkäufer, was wir alles testen wollten und Tommaso trommelte die Objekte der Wahl durch. Ein passender neuer Hocker und eine passende Snare waren schnell gefunden. Jetzt hieß es: Sticks testen – und so trommelte sich Tommaso durch das gesammelte Rod- und Filzschlägelrepertoire. Und tatsächlich waren sich Tommaso und ich auf Anhieb einig, welche Sticks jeweils am besten klangen. Ständer und Mechaniken wurden noch eingepackt – und dann hieß es: Schauen, was Frank treibt. Zu hören, dass er nicht ganz untätig war, fiel auch vorher schon nicht schwer. Nun hieß es Kriegsrat halten, welcher Amp und welche Box am besten klang und am stimmigsten zum Bandsound passte. Nach einigen schrägen Blicken hatten sich auch die aus einigen weiteren Metalheads bestehende Gitarrenkundschaft an die im geblümten Sommerkleid etwas fehlplatziert wirkende Janika gewöhnt, die da lautstark ihre Meinung zum Amp- und Boxenklang mit zum besten gab. Frank hatte einmal mehr echte Entscheidungsschwierigkeiten: „Kann ich nicht einfach alle mitnehmen?“ Nach gut 2 Stunden war aber auch hier eine Entscheidung getroffen, die Boxenwahl folgte vergleichsweise schnell.

Fazit des Tages:

  • Orange sieht kacke aus. Klingt aber geil. Daher:
  • Orange Boxen können auch schwarz sein.
  • Wenn du Frank einmal länger beschäftigen willst, lade ihn in einem Musikgeschäft ab und sage ihm, er soll dir eine Favoritenliste der dort stehenden Amps machen. Du kannst ihn dann eine Woche später wieder abholen. Frühestens.
  • Wir haben einen neuen Grund, schnell berühmt zu werden: Wir brauchen dringend einen Roadie, der Franks Box schleppt.
  • Schwarzes Auto, in der Sonne geparkt, erspart die Sauna und liefert gleich einen Hitzetest fürs neue Equip.