09.04.2012 | Ruhe vor dem Sturm

Wer glaubt, dass alle molllust-Musiker gerade ausgedehnten Osterurlaub machen, weil man gerade nicht viel von uns hört, der irrt gewaltig. Die Stille ist vielmehr ein Zeichen höchster Produktivität.

Aber was genau treiben wir eigentlich gerade?
1) Unser Album. Das wird momentan nämlich gemixt - langsam entwickelt sich der molllust-Sound aus den Rohaufnahmen. Es wird nicht mehr lange dauern. Wir sind mindestens genauso ungeduldig, wann das Ergebnis zu hören ist. Aber wir werkeln lieber etwas länger und feilen bis ins Detail.

2) molllust bricht ein tabu - wir covern. Und das nicht nur aus einer spontanen Laune heraus - auch hier wird sich schon bald der Schleier lüften, was da warum gerade entsteht.

3) molllust goes Barock - Zu Leipzig gehört Bach und zu der Kombination das Bachfest. Zum Bachfest wiederum gehören die Bachspiele, die Barockmusik mit Moderne verbinden. Für alt und neu vermischt sind wir Spezialisten, und das nicht, weil Frank viel älter als Johannes ist. Klassik und Metal ist bei uns Programm, also sind wir auch prädestiniertes Programm für die Bachspiele. Es gibt da nur ein kleines Detail: Da keiner von uns Bach heißt, brauchen wir neue Songs, denn Bach muss in der Musik enthalten sein - und das ist er bei uns bekanntermaßen nicht in der Serienausstattung. Also wurde unter Hochdruck entsprechendes Material komponiert. Wer neugierig ist, kann schon einmal in der öffentlichen Hauptprobe am 22.4. in der naTo vorbeischauen und reinhören, was im Juni präsentiert werden wird. Folgende Rätsel gilt es zu lüften:
 - warum Frank und Janika mit dem Dialog: "Kreuzigt ihn!" "NICHT!" ihre Osterfeiertage verbringen
 - warum wir uns im Namen Bachs mit Blut beschäftigen
 - wie man Metalriffs und Bachkompositionen unter einen Hut bekommen kann

Kurz gesagt: Wir sind mächtig am Rotieren!